Informationen für Interessenten an einer Promotion


Ich arbeite ausgesprochen gerne mit meinen Doktoranden*innen zusammen und freue mich sehr, dass ich mittlerweile eine ganze Reihe an akademischen Schülern*innen habe und sich viele dieser Schüler*innen ganz prächtig entwickelt haben. Glücklich bin ich auch über eine ganze Reihe an renommierten ausländischen Kollegen*innen, die ich von gemeinsamen Projekten mit meinen Doktoranden*innen überzeugen konnte. Sie können also davon ausgehen, dass ich Doktoranden*innen gerne und sehr intensiv betreue. Ich habe ein sehr großes Interesse daran, dass Sie eine kumulative Dissertation mit Projekten erstellen, von denen zumindest ein Projekt eine angemessene Chance auf Publikation in einer Spitzenzeitschrift hat.

Wenn Sie also primär an einer schnellen Dissertation interessiert sind, dann bin ich sicherlich nicht der richtige Betreuer. Mein Ziel ist, dass ich Rahmenbedingungen schaffe, die es Mitarbeitern*innen am Lehrstuhl erlauben in etwa drei Jahren zu promovieren.

Neben der jederzeit bestehenden Möglichkeit zur Diskussion ihres Promotionsprojekts, veranstalten wir etwa alle drei Monate ein Doktorandenkolloquium bei dem alle Doktoranden*innen ausreichend Zeit haben ihre Projekte zu präsentieren und Feedback von mir, aber auch vor allen den anderen Doktoranden*innen zu erhalten. Jede/Jeder Doktorand*in erhält ein zwar leistungsbezogenes, aber auch attraktiv ausgestattetes Forschungsbudget, das vor allem für Konferenzbesuche und Auslandsaufenthalte eingesetzt werden kann. Darüber hinaus haben wir viele ausländische Wissenschaftler*innen bei uns zu Gast, beispielsweise in unserer „Seminar Series“.

Meine Erwartung an Sie als Doktorand*in ist, dass Sie Lust und Interesse daran haben einen ernsthaften Beitrag zur Forschung zu leiten. Dieses Interesse und auch die dafür benötigten Fähigkeiten sollten sich auch in Ihrem Lebenslauf widerspiegeln. Natürlich spiegeln Noten nur einen Teil der Leistungsfähigkeiten wider, aber wenn Sie weder im Abitur noch im Studium nicht zumindest in einzelnen Fächer hervorragende Leistungen erbracht haben, dann liegen ihre Stärken vermutlich doch außerhalb der Wissenschaft.

Vorteilhaft ist an der Universität Frankfurt, dass wir über ein sehr umfangreiches PhD-Studium verfügen. Sie können als Bachelor-Absolvent*in in dieses PhD-Studium aufgenommen werden, dass nach zwei Jahren einen Master-Abschluss und nach weiteren, etwa drei Jahren den PhD, also die Promotion, vorsieht. Wenn Sie als Bachelor-Absolvent*in Interesse an einer Promotion haben, dann rate ich Ihnen wärmstens zu diesem PhD-Studium (also quasi einem "Resarch Master" mit anschießender Promotion) und nicht zu einem weniger auf Forschung ausgerichteten "konsekutiven Master". Auch ohne PhD-Studium, dann aber mit Master-Abschluss, ist eine Promotion möglich. Als vorteilhaft erweist es sich dann typischerweise, wenn Sie den einen oder anderen Kurs aus dem PhD-Programm noch besuchen, z.B. die von mir angebotenen Kurse.

Sollten Sie Interesse an einer Promotion bei mir haben, so finden Sie hier die aktuellen Stellenangebote. Sie können mich auch gerne kontaktieren, wenn keine konkrete Stelle ausgeschrieben ist (Email).

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