DMV-ifo Marketing Barometer Dezember 2018

Geschäftsklima in der Marketingbranche gibt zum Jahresende weiter nach

Die Stimmung in der Marketingbranche hat sich im Dezember erneut verschlechtert. Nach dem dritten Verlust in Folge (-0,3 Punkte) steht das DMV-ifo-Geschäftsklima nun bei einem Indexwert von 97,7 Punkten. Getrieben wurde dieser Rückgang von einer deutlich pessimistischeren Beurteilung der Geschäftslage (-1,3 Punkte), welche von den optimistischeren Geschäftserwartungen (+0,7 Punkte) nicht vollends ausgeglichen werden konnte.

Auch in der deutschen Gesamtwirtschaft setzte sich der Abwärtstrend bei der Beurteilung des Geschäftsklimas weiter fort. Für den ifo Geschäftsklimaindex war das Minus von 1,0 Punkten bereits der vierte konsekutive Verlust. Der daraus resultierende Indexwert von 101,0 Punkten ist der niedrigste seit Dezember 2016. Trotz des aktuell insgesamt pessimistischeren Geschäftsklimas blickten die befragten Unternehmen im Dezember erneut positiver auf ihre aktuellen Auftragsbestände. Nachdem der Indikator der Beurteilung des Auftragsbestands im Vormonat bereits den stärksten Anstieg seit über drei Jahren (+7,6 Punkte) erfuhr, stieg er auch in diesen Monat – allerdings nur um vergleichsweise moderate 1,1 Punkte.

Auch was die kommenden 2-3 Monaten angeht, sind die Befragten, zumindest in einigen Bereichen, erneut optimistischer. So rechnen die Befragten für die nächsten Monate wieder vermehrt mit Spielräumen für Preiserhöhungen, was sich in einem Anstieg des Indikators der Preiserwartungen um 4,4 Punkte wiederspiegelt. Mit Blick auf die Entwicklung des Indikators der Einstellungspläne zeigt sich im Dezember ein äußerst starker Anstieg von 15,6 Punkten. Dieser sollte allerdings im Kontext des sehr starken Verlustes im November (-10,4 Punkte) betrachtet werden. Pessimistischer sehen die Befragten hingegen die Entwicklung ihrer Umsätze. Der Indikator der Umsatzerwartungen setzte seinen seit Juli bestehenden Kurs monatlicher Auf- und Ab-Bewegungen fort. Anders als in den vorangegangenen Monaten war der Verlust im Dezember (-6,4 Punkte) dabei allerdings deutlich stärker ausgeprägt als der Zuwachs im vorangegangenen Monat (+3,8 Punkte).

 

Die gesamte Auswertung inklusive Grafiken finden Sie hier.

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